Partner des Landes Brandenburg vor Ort

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Die Landesregierung Brandenburg hat in verschiedenen Regionen Partnerschaftsbeauftragte (PSB)  engagiert. Ihr Auftrag ist die Kontaktpflege in den Partnerregionen, Bildung und Pflege eines Netzwerkes und Initiierung bilateraler Kooperationsprojekte und die Unterstützung bei deren Umsetzung.

Die Partnerschaftsbeauftragten für:

  • Region Großpolen

    Die Beziehungen zu Polen genießen im Land Brandenburg Verfassungsrang, die nachbarschaftliche Lage und die gemeinsamen Interessenslagen tun ihr Übriges, so dass Polen im Zentrum der märkischen Außenkontakte steht. Bereits heute gibt es auf der Basis von Partnerschafts- und Kooperationsabkommen viele Kontakte und enge Kooperationen der Wirtschaft, der Universitäten und der Verwaltungen, gemeinsame Kulturveranstaltungen sowie Städte- und Schulpartnerschaften.

    Der Schloß Trebnitz e.V. ist seit Juli 2016 verantwortlich für den Aufbau und die Pflege von Kontakten in den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur und Verwaltung zwischen Brandenburg und der Region Großpolen.

    Der Verein wird sich um die Vermittlung von Kontakten, Initiativen und Informationen zwischen den beiden Regionen kümmern. Seit knapp 25 Jahren arbeitet Schloß Trebnitz für die deutsch-polnische Zusammenarbeit in Brandenburg. Der Verein wird unter anderem mit einem großen zivilgesellschaftlichen Forum, einer deutsch-polnischen „Jugendagora fürs Land“, Brandenburg-Großpolnischen „Stammtischen“ auf beiden Seiten der Grenze und einigen anderen Veranstaltungen zur Vertiefung der zivilgesellschaftlichen wie kulturellen Kooperation Brandenburgs mit Großpolen beitragen werden. Bisherige Partner werden hierbei beteiligt, neue Akteure sind bereits gewonnen. Interessierte sind eingeladen, die Koordinatoren anzusprechen.

    Mehr Informationen zum Bildungs- und Begegnungszentrum Schloß Trebnitz

    Ansprechpartner/in für die Region Großpolen

    Büro Trebnitz:

    Darius Müller
    Platz der Jugend 6
    15347 Müncheberg OT Trebnitz
    Tel.Nr.: (033477) 519-13
    E-Mail: mueller@schloss-trebnitz.de

    Büro Posen:

    Magdalena Antoniewicz
    Koordinatorin des Partnerschaftsbeauftragten des Landes Brandenburg für Wielkopolskie / Großpolen

    Centrum Kultury Zamek
    Piętro III, p.309
    Ul. Św. Marcin 80/82
    61-809 Poznań
    E-Mail: antoniewicz@schloss-trebnitz.de

    Die Beziehungen zu Polen genießen im Land Brandenburg Verfassungsrang, die nachbarschaftliche Lage und die gemeinsamen Interessenslagen tun ihr Übriges, so dass Polen im Zentrum der märkischen Außenkontakte steht. Bereits heute gibt es auf der Basis von Partnerschafts- und Kooperationsabkommen viele Kontakte und enge Kooperationen der Wirtschaft, der Universitäten und der Verwaltungen, gemeinsame Kulturveranstaltungen sowie Städte- und Schulpartnerschaften.

    Der Schloß Trebnitz e.V. ist seit Juli 2016 verantwortlich für den Aufbau und die Pflege von Kontakten in den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur und Verwaltung zwischen Brandenburg und der Region Großpolen.

    Der Verein wird sich um die Vermittlung von Kontakten, Initiativen und Informationen zwischen den beiden Regionen kümmern. Seit knapp 25 Jahren arbeitet Schloß Trebnitz für die deutsch-polnische Zusammenarbeit in Brandenburg. Der Verein wird unter anderem mit einem großen zivilgesellschaftlichen Forum, einer deutsch-polnischen „Jugendagora fürs Land“, Brandenburg-Großpolnischen „Stammtischen“ auf beiden Seiten der Grenze und einigen anderen Veranstaltungen zur Vertiefung der zivilgesellschaftlichen wie kulturellen Kooperation Brandenburgs mit Großpolen beitragen werden. Bisherige Partner werden hierbei beteiligt, neue Akteure sind bereits gewonnen. Interessierte sind eingeladen, die Koordinatoren anzusprechen.

    Mehr Informationen zum Bildungs- und Begegnungszentrum Schloß Trebnitz

    Ansprechpartner/in für die Region Großpolen

    Büro Trebnitz:

    Darius Müller
    Platz der Jugend 6
    15347 Müncheberg OT Trebnitz
    Tel.Nr.: (033477) 519-13
    E-Mail: mueller@schloss-trebnitz.de

    Büro Posen:

    Magdalena Antoniewicz
    Koordinatorin des Partnerschaftsbeauftragten des Landes Brandenburg für Wielkopolskie / Großpolen

    Centrum Kultury Zamek
    Piętro III, p.309
    Ul. Św. Marcin 80/82
    61-809 Poznań
    E-Mail: antoniewicz@schloss-trebnitz.de

  • Region Centru (Rumänien)

    Die Beziehungen zur Region Centru in Rumänien stellen einen wichtigen Punkt der brandenburgischen Außenkontakte dar. Auf der Basis breitgefächerter gemeinsamer Projekte sind in der vergangenen Zeit viele Kontakte und Kooperationen im kulturellen und zivilgesellschaftlichen Bereich entstanden. Aufgabe des Partnerschaftsbeauftragten ist es brandenburgische Interessen durch die Pflege der politischen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontakte in der Region Centru, Rumänien zu wahren.

    Zu der Region gehören die Kreise Hermannstadt, Kronstadt, Karlsburg, Covasna, Harghita und Mieresch, die zusammengenommen nur etwas größer als Brandenburg sind und fast gleichviele Einwohner haben. Der Beauftragte soll zudem bilaterale Kooperationsprojekte initiieren und unterstützen. Er trägt außerdem zur positiven Imagebildung Brandenburgs in der Partnerregion bei. Aktuell nimmt die Aufgabe vor Ort die in Potsdam ansässige Firma ManCom wahr. Sie hat ihren Sitz in Karlsburg (Alba Iulia) und dient dabei als Schnittstelle und Rahmen für die vielfältigen Aktivitäten und Projekte.

    Ansprechpartner/in für die Region Centru/Rumänien

    Büro Potsdam:

    Klaus-Peter Krüger
    Lindstedter Straße 18b
    14469 Potsdam
    Tel: +49 331 5051-325 oder -327
    Fax: +49 331 5051-326
    Mobil: +49 172 3060505
    Mobil: +40 787 817889
    E-Mail: klaus-peter-krueger@mancomgmbh.de
    klaus-peter-krueger@gmx.de

    Büro Rumänien:

    Klaus-Peter Krüger
    Strada Principala Nr. 121
    RO-517286 Benic, Jud. Alba
    Tel: +40 740 123 298

    Informationen zur Partnerregion Centru

    Die Beziehungen zur Region Centru in Rumänien stellen einen wichtigen Punkt der brandenburgischen Außenkontakte dar. Auf der Basis breitgefächerter gemeinsamer Projekte sind in der vergangenen Zeit viele Kontakte und Kooperationen im kulturellen und zivilgesellschaftlichen Bereich entstanden. Aufgabe des Partnerschaftsbeauftragten ist es brandenburgische Interessen durch die Pflege der politischen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontakte in der Region Centru, Rumänien zu wahren.

    Zu der Region gehören die Kreise Hermannstadt, Kronstadt, Karlsburg, Covasna, Harghita und Mieresch, die zusammengenommen nur etwas größer als Brandenburg sind und fast gleichviele Einwohner haben. Der Beauftragte soll zudem bilaterale Kooperationsprojekte initiieren und unterstützen. Er trägt außerdem zur positiven Imagebildung Brandenburgs in der Partnerregion bei. Aktuell nimmt die Aufgabe vor Ort die in Potsdam ansässige Firma ManCom wahr. Sie hat ihren Sitz in Karlsburg (Alba Iulia) und dient dabei als Schnittstelle und Rahmen für die vielfältigen Aktivitäten und Projekte.

    Ansprechpartner/in für die Region Centru/Rumänien

    Büro Potsdam:

    Klaus-Peter Krüger
    Lindstedter Straße 18b
    14469 Potsdam
    Tel: +49 331 5051-325 oder -327
    Fax: +49 331 5051-326
    Mobil: +49 172 3060505
    Mobil: +40 787 817889
    E-Mail: klaus-peter-krueger@mancomgmbh.de
    klaus-peter-krueger@gmx.de

    Büro Rumänien:

    Klaus-Peter Krüger
    Strada Principala Nr. 121
    RO-517286 Benic, Jud. Alba
    Tel: +40 740 123 298

    Informationen zur Partnerregion Centru

  • Russische Ostseeregionen

    Die interregionale Zusammenarbeit ist für die brandenburgische Landesregierung gerade mit Blick auf unsere östlichen Partner von besonderer Bedeutung. Hier will das Land Brandenburg zukünftig sein Engagement zum Aufbau und zur Vertiefung der Partnerschaft unserer Regionen verstärken.

    Aus diesem Grund wurde mit Wirkung vom 15.02.2020 Herr Dr. Stephan Stein, mit der Aufgabe betreut, die Arbeiten als Partnerschaftsbeauftragter des Landes Brandenburg für die Ostseeregionen der Russischen Föderation zu übernehmen. Der Schwerpunkt seiner Arbeit wird in der Stadt Kaliningrad und dem Oblast liegen. Seine Arbeit wird durch Frau Arina Nemkowa unterstützt, die als Leiterin der Stiftung zur Förderung und Entwicklung deutsch-russischer Beziehungen „deutsch-russisches Begegnungszentrum“ in St. Petersburg tätig ist. Frau Nemkowa wird hier vornehmlich versuchen, die Kontakte und Beziehungen Brandenburgs mit der Stadt St. Petersburg und dem Leningrader Oblast zu vertiefen.

    Die Schwerpunkte des Partnerschaftsbeauftragten liegen insbesondere darin, die bisherigen Verbindungen des Landes Brandenburg zur Stadt Kaliningrad, dem Oblast Kaliningrad, der Stadt St. Petersburg und dem Leningrader Oblast in den nächsten Jahren auszubauen und zu verstetigen, aber auch neue Kontakte zu knüpfen.

    Thematisch ist dabei das Aufgabengebiet mit den Punkten

    • Zivilgesellschaft,
    • Wissenschaft,
    • Tourismus und
    • die Darstellung der kulturellen Vielfalt der jeweiligen Region,
    • Anbahnung von Kooperations- und Begegnungsprojekten u.a. zu Kultur, Geschichte, Umwelt und Klimaschutz

    breit aufgestellt.

    Das Land Brandenburg erhofft sich von der Arbeit des Partnerschaftsbeauftragten eine Intensivierung der gegenseitigen Beziehungen, auch im Rahmen der Zusammenarbeit im Ostseeraum.

    Ansprechpartner/in für die Russische Ostseeregion

    Dr. Stephan Stein

    Partnerschaftsbeauftragter des Landes Brandenburg für die Ostseeregionen der Russischen Föderation

    ul. Yaltinskaya 4, office 22
    236 003 Kaliningrad
    Russian Federation 

    Telefon: +7 906 2343311
    E-Mail: stein.partnerbuero.brandenburg@gmail.com

    Arina Nemkowa

    Leiterin der Stiftung zur Förderung und Entwicklung deutsch-russischer Beziehungen

    „Deutsch-russisches Begegnungszentrum“

    Mobil/WhatsApp: +7 911 902 76 92
    Skype: Arina Nemkowa

    www.drb.ru
    www.drb.spb.ru
    www.vk.com/drb.deutsch

    Die interregionale Zusammenarbeit ist für die brandenburgische Landesregierung gerade mit Blick auf unsere östlichen Partner von besonderer Bedeutung. Hier will das Land Brandenburg zukünftig sein Engagement zum Aufbau und zur Vertiefung der Partnerschaft unserer Regionen verstärken.

    Aus diesem Grund wurde mit Wirkung vom 15.02.2020 Herr Dr. Stephan Stein, mit der Aufgabe betreut, die Arbeiten als Partnerschaftsbeauftragter des Landes Brandenburg für die Ostseeregionen der Russischen Föderation zu übernehmen. Der Schwerpunkt seiner Arbeit wird in der Stadt Kaliningrad und dem Oblast liegen. Seine Arbeit wird durch Frau Arina Nemkowa unterstützt, die als Leiterin der Stiftung zur Förderung und Entwicklung deutsch-russischer Beziehungen „deutsch-russisches Begegnungszentrum“ in St. Petersburg tätig ist. Frau Nemkowa wird hier vornehmlich versuchen, die Kontakte und Beziehungen Brandenburgs mit der Stadt St. Petersburg und dem Leningrader Oblast zu vertiefen.

    Die Schwerpunkte des Partnerschaftsbeauftragten liegen insbesondere darin, die bisherigen Verbindungen des Landes Brandenburg zur Stadt Kaliningrad, dem Oblast Kaliningrad, der Stadt St. Petersburg und dem Leningrader Oblast in den nächsten Jahren auszubauen und zu verstetigen, aber auch neue Kontakte zu knüpfen.

    Thematisch ist dabei das Aufgabengebiet mit den Punkten

    • Zivilgesellschaft,
    • Wissenschaft,
    • Tourismus und
    • die Darstellung der kulturellen Vielfalt der jeweiligen Region,
    • Anbahnung von Kooperations- und Begegnungsprojekten u.a. zu Kultur, Geschichte, Umwelt und Klimaschutz

    breit aufgestellt.

    Das Land Brandenburg erhofft sich von der Arbeit des Partnerschaftsbeauftragten eine Intensivierung der gegenseitigen Beziehungen, auch im Rahmen der Zusammenarbeit im Ostseeraum.

    Ansprechpartner/in für die Russische Ostseeregion

    Dr. Stephan Stein

    Partnerschaftsbeauftragter des Landes Brandenburg für die Ostseeregionen der Russischen Föderation

    ul. Yaltinskaya 4, office 22
    236 003 Kaliningrad
    Russian Federation 

    Telefon: +7 906 2343311
    E-Mail: stein.partnerbuero.brandenburg@gmail.com

    Arina Nemkowa

    Leiterin der Stiftung zur Förderung und Entwicklung deutsch-russischer Beziehungen

    „Deutsch-russisches Begegnungszentrum“

    Mobil/WhatsApp: +7 911 902 76 92
    Skype: Arina Nemkowa

    www.drb.ru
    www.drb.spb.ru
    www.vk.com/drb.deutsch

  • Ostseeraum

    Für die Zusammenarbeit im Ostseeraum wird mit Blick auf die politische Heterogenität des Raumes (EU- und Nicht-EU-Mitglieder, Antagonismus zwischen Russland und anderen Ostsee-Anrainern) und auf den wachsenden Nationalismus die Wiedergewinnung von Vertrauen und die menschliche Begegnung immer wichtiger. Nur die persönliche Erfahrung ermöglicht es den Menschen, oft von den Medien vermittelte stereotype Vorstellungen zu korrigieren und sich ein eigenes Bild zu machen. Mit Blick auf die Zukunft kommt dabei dem Jugendaustausch und der Jugendbegegnung eine zentrale Rolle zu. Anders als andere Kooperationsformate im Ostseeraum hat der Jugendbereich in der Kooperationsplattform Baltic Sea Subregional States Cooperation (BSSSC), in der sich Brandenburg intensiv engagiert, eine große Bedeutung. BSSSC bemüht sich einerseits um die Förderung von Jugendbegegnungen, andererseits aber auch darum, die Perspektive Jugendlicher in die praktische Politikgestaltung einzubeziehen. Neben dem Jugendkoordinator arbeiten zwei gewählte Jugendliche im Vorstand (Board) mit.

    Die Partnerschaftsbeauftragung für den Jugendbereich konzentriert sich daher auf zwei Aspekte: Zum einen soll der PSB Jugendbegegnungen und den Austausch von Fachkräften der Jugendarbeit einschließlich der Suche nach Fördermitteln unterstützen, zum anderen die Funktion des BSSSC Jugendkoordinators übernehmen. 

    Eine in dieser Weise ausgestaltete Partnerschafts-Beauftragung für den Jugendbereich wird durch die Nutzung der Funktion des BSSSC-Jugendkoordinators und des damit verbundenen Netzwerks eine hervorragende Ausgangsposition für die Anbahnung von regionalen Kooperationen zwischen brandenburgischen Jugendlichen und Jugendlichen aus den verschiedenen Bereichen des Ostseeraums bieten, die über die Tätigkeit des BSSSC-Jugendkoordinators hinausgehen.

    Damit nimmt Brandenburg eine auf den Ostseeraum bezogene Vorreiterrolle bei der praktischen Umsetzung des im November 2018 von den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union verabschiedeten Rahmens für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa „Die Jugendstrategie der Europäischen Union 2019–2027“ ein, der explizit einen ressortübergreifenden Politikansatz verfolgt und insbesondere junge Menschen und Fachkräfte in Kontakt miteinander bringen („connect“) und sie an der Politikgestaltung beteiligen („engage“) soll.

    Die Partnerschaftsbeauftragung für den Jugendbereich sollte den gesamten Ostseeraum umfassen. Dabei sollte die Zusammenarbeit mit Jugendlichen in den Baltischen Staaten einen Schwerpunkt bilden.

    Ansprechpartner für den Ostseeraum

    Christopher Lucht

    Partnerschaftsbeauftragter des Landes Brandenburg für die Jugendkooperation im Ostseeraum

    Perspektive Europa

    E-Mail: lucht@perspektiveeuropa.de

    www.perspektiveeuropa.de

    Telefon: +49 177 3378468
    Telefon: +49 30 41198528

    Für die Zusammenarbeit im Ostseeraum wird mit Blick auf die politische Heterogenität des Raumes (EU- und Nicht-EU-Mitglieder, Antagonismus zwischen Russland und anderen Ostsee-Anrainern) und auf den wachsenden Nationalismus die Wiedergewinnung von Vertrauen und die menschliche Begegnung immer wichtiger. Nur die persönliche Erfahrung ermöglicht es den Menschen, oft von den Medien vermittelte stereotype Vorstellungen zu korrigieren und sich ein eigenes Bild zu machen. Mit Blick auf die Zukunft kommt dabei dem Jugendaustausch und der Jugendbegegnung eine zentrale Rolle zu. Anders als andere Kooperationsformate im Ostseeraum hat der Jugendbereich in der Kooperationsplattform Baltic Sea Subregional States Cooperation (BSSSC), in der sich Brandenburg intensiv engagiert, eine große Bedeutung. BSSSC bemüht sich einerseits um die Förderung von Jugendbegegnungen, andererseits aber auch darum, die Perspektive Jugendlicher in die praktische Politikgestaltung einzubeziehen. Neben dem Jugendkoordinator arbeiten zwei gewählte Jugendliche im Vorstand (Board) mit.

    Die Partnerschaftsbeauftragung für den Jugendbereich konzentriert sich daher auf zwei Aspekte: Zum einen soll der PSB Jugendbegegnungen und den Austausch von Fachkräften der Jugendarbeit einschließlich der Suche nach Fördermitteln unterstützen, zum anderen die Funktion des BSSSC Jugendkoordinators übernehmen. 

    Eine in dieser Weise ausgestaltete Partnerschafts-Beauftragung für den Jugendbereich wird durch die Nutzung der Funktion des BSSSC-Jugendkoordinators und des damit verbundenen Netzwerks eine hervorragende Ausgangsposition für die Anbahnung von regionalen Kooperationen zwischen brandenburgischen Jugendlichen und Jugendlichen aus den verschiedenen Bereichen des Ostseeraums bieten, die über die Tätigkeit des BSSSC-Jugendkoordinators hinausgehen.

    Damit nimmt Brandenburg eine auf den Ostseeraum bezogene Vorreiterrolle bei der praktischen Umsetzung des im November 2018 von den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union verabschiedeten Rahmens für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa „Die Jugendstrategie der Europäischen Union 2019–2027“ ein, der explizit einen ressortübergreifenden Politikansatz verfolgt und insbesondere junge Menschen und Fachkräfte in Kontakt miteinander bringen („connect“) und sie an der Politikgestaltung beteiligen („engage“) soll.

    Die Partnerschaftsbeauftragung für den Jugendbereich sollte den gesamten Ostseeraum umfassen. Dabei sollte die Zusammenarbeit mit Jugendlichen in den Baltischen Staaten einen Schwerpunkt bilden.

    Ansprechpartner für den Ostseeraum

    Christopher Lucht

    Partnerschaftsbeauftragter des Landes Brandenburg für die Jugendkooperation im Ostseeraum

    Perspektive Europa

    E-Mail: lucht@perspektiveeuropa.de

    www.perspektiveeuropa.de

    Telefon: +49 177 3378468
    Telefon: +49 30 41198528