Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB)

 

Richtfest
© MdFE / BLB

Das Land Brandenburg verfügt über einen erheblichen Grundbesitz, dessen Verwaltung, Bewirtschaftung und Verwertung überwiegend im Geschäftsbereich des Ministeriums der Finanzen erfolgt. In der Verantwortung des Ministeriums liegt ferner die Planung und Durchführung der staatlichen Hochbaumaßnahmen des Landes und des Bundes (z. B. Hochschulen, Gerichte und Haftanstalten, Polizeigebäude, Finanzämter und Bundeswehreinrichtungen) sowie weiterer öffentlicher Einrichtungen im Land Brandenburg.

Rund 4,27 Milliarden Euro wurden seit 1991 im Auftrag des Finanzministeriums für Hochbaumaßnahmen des Landes investiert. Das Land Brandenburg ist somit größter Bauherr in Brandenburg. Dafür zuständig ist heute der am 1. Januar 2006 gegründete Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB), der zum Geschäftsbereich des Finanzministeriums gehört. Dieser realisiert auf dem Weg der sogenannten Organleihe außerdem auch Bauvorhaben des Bundes auf dem Territorium des Landes Brandenburg; seit 1991 in einem Volumen von weiteren 2,3 Milliarden Euro.

Der BLB ist ein nach kaufmännischen Gesichtspunkten geführter Dienstleistungsbetrieb, der die Aufgaben der früheren staatlichen Liegenschafts- und Bauämter fortführt. Mit dem  BLB wurde ein betriebswirtschaftlich gesteuertes Bau-, Liegenschafts- und Portfoliomanagement geschaffen.

Der überwiegende Teil des Grundbesitzes des Landes und die Unterbringung der Landesdienststellen werden unter zentraler Zuständigkeit des BLB ressortübergreifend optimiert und unter wirtschaftlichen Aspekten im Rahmen eines Vermieter-Mieter-Modells gesteuert, was auch den Verkauf entbehrlicher Liegenschaften einschließt.

Zur Webseite: blb.brandenburg.de

Richtfest
© MdFE / BLB

Das Land Brandenburg verfügt über einen erheblichen Grundbesitz, dessen Verwaltung, Bewirtschaftung und Verwertung überwiegend im Geschäftsbereich des Ministeriums der Finanzen erfolgt. In der Verantwortung des Ministeriums liegt ferner die Planung und Durchführung der staatlichen Hochbaumaßnahmen des Landes und des Bundes (z. B. Hochschulen, Gerichte und Haftanstalten, Polizeigebäude, Finanzämter und Bundeswehreinrichtungen) sowie weiterer öffentlicher Einrichtungen im Land Brandenburg.

Rund 4,27 Milliarden Euro wurden seit 1991 im Auftrag des Finanzministeriums für Hochbaumaßnahmen des Landes investiert. Das Land Brandenburg ist somit größter Bauherr in Brandenburg. Dafür zuständig ist heute der am 1. Januar 2006 gegründete Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB), der zum Geschäftsbereich des Finanzministeriums gehört. Dieser realisiert auf dem Weg der sogenannten Organleihe außerdem auch Bauvorhaben des Bundes auf dem Territorium des Landes Brandenburg; seit 1991 in einem Volumen von weiteren 2,3 Milliarden Euro.

Der BLB ist ein nach kaufmännischen Gesichtspunkten geführter Dienstleistungsbetrieb, der die Aufgaben der früheren staatlichen Liegenschafts- und Bauämter fortführt. Mit dem  BLB wurde ein betriebswirtschaftlich gesteuertes Bau-, Liegenschafts- und Portfoliomanagement geschaffen.

Der überwiegende Teil des Grundbesitzes des Landes und die Unterbringung der Landesdienststellen werden unter zentraler Zuständigkeit des BLB ressortübergreifend optimiert und unter wirtschaftlichen Aspekten im Rahmen eines Vermieter-Mieter-Modells gesteuert, was auch den Verkauf entbehrlicher Liegenschaften einschließt.

Zur Webseite: blb.brandenburg.de

Wichtige Links


Ehemals militärisch genutzte Flächen

© MdFE/jak

Im Land Brandenburg liegen mit rund 235.000 Hektar so viele ehemals militärisch genutzte Flächen wie in keinem anderen Bundesland. Von diesem Bestand hat das Land seit 1994 rund 100.000 Hektar der einst durch die ehemalige Westgruppe der sowjetischen Truppen (WGT) genutzten Liegenschaften übernommen.

Ihre Umwandlung in den Folgejahren in zivil genutzte Flächen hat sich vielerorts zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt: Wo einst die sowjetischen Truppen stationiert waren, entstanden Wohnungen, Naturschutzgebiete, Gewerbeparks oder Areale zur Erzeugung erneuerbarer Energie. Von den Flächen sind bis Mitte 2020 über 90.000 Hektar erfolgreich einer zivilen Nutzung zugeführt worden. Dabei konnten Investitionsverpflichtungen in Höhe von über 1,1 Milliarden Euro vereinbart werden, von denen bis Mitte 2020 rund 950 Millionen Euro erfüllt worden sind.

Für die Verwaltung und Verwertung der WGT-Liegenschaften ist seit 1994 die Brandenburgische Boden Gesellschaft (BBG) als Geschäftsbesorgerin verantwortlich. Im April 2015 hatte das damalige Ministerium der Finanzen die BBG im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung mit der Fortsetzung ihrer Tätigkeit für die noch verbliebenen WGT-Liegenschaften beauftragt.

Im Land Brandenburg liegen mit rund 235.000 Hektar so viele ehemals militärisch genutzte Flächen wie in keinem anderen Bundesland. Von diesem Bestand hat das Land seit 1994 rund 100.000 Hektar der einst durch die ehemalige Westgruppe der sowjetischen Truppen (WGT) genutzten Liegenschaften übernommen.

Ihre Umwandlung in den Folgejahren in zivil genutzte Flächen hat sich vielerorts zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt: Wo einst die sowjetischen Truppen stationiert waren, entstanden Wohnungen, Naturschutzgebiete, Gewerbeparks oder Areale zur Erzeugung erneuerbarer Energie. Von den Flächen sind bis Mitte 2020 über 90.000 Hektar erfolgreich einer zivilen Nutzung zugeführt worden. Dabei konnten Investitionsverpflichtungen in Höhe von über 1,1 Milliarden Euro vereinbart werden, von denen bis Mitte 2020 rund 950 Millionen Euro erfüllt worden sind.

Für die Verwaltung und Verwertung der WGT-Liegenschaften ist seit 1994 die Brandenburgische Boden Gesellschaft (BBG) als Geschäftsbesorgerin verantwortlich. Im April 2015 hatte das damalige Ministerium der Finanzen die BBG im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung mit der Fortsetzung ihrer Tätigkeit für die noch verbliebenen WGT-Liegenschaften beauftragt.