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Finanzämter starten Mitte März mit der Veranlagung der Einkommensteuer 2019

Einkommensteuerbescheide für 2019 frühestens ab Ende März 2020

Steuern-Karteireiter Neues Fenster: Bild - Steuern_Karteireiter - vergrößern Steuerinformation ©Falko Matte/fotolia.de

Viele Bürgerinnen und Bürger geben ihre Einkommensteuererklärung bereits Anfang des Jahres ab, damit sie frühzeitig ihre Steuererstattung erhalten können. Arbeitgeber, Versicherungen und andere Institutionen haben allerdings gesetzlich bis Ende Februar Zeit, die für die Steuerberechnung benötigten Daten elektronisch an die Finanzverwaltung zu übermitteln. Dies betrifft beispielsweise die Lohnsteuerbescheinigungen, Rentenbezugsmitteilungen oder die Beitragsdaten zur Altersvorsorge und zur Kranken- und Pflegeversicherung.

Die Aufbereitung und Verteilung der o. g. elektronischen Daten nimmt aber regelmäßig einige Zeit in Anspruch, so dass die Finanzämter erst Mitte März 2020 mit der Bearbeitung der Einkommensteuererklärungen für 2019 beginnen können. Einkommensteuerbescheide für 2019 sind daher nicht vor Ende März 2020 zu erwarten.

Belege zur Steuererklärung nur noch nach Anforderung durch das Finanzamt

Bereits im letzten Jahr hat sich in den Finanzämtern der Umgang mit Belegen geändert. Diese sind nur noch einzureichen, wenn das Finanzamt hierzu auffordert. Die Anforderung von Belegen kann reduziert werden, indem Sachverhalte in der Steuererklärung in Einzelpositionen aufgeschlüsselt und möglichst vollständig, konkret und aussagekräftig dargestellt werden (z. B. statt „Reparatur Heizung 300 €“ besser „Lohnanteil Reparatur Heizung am 26.06.2019 durch Heizungsbau GbR 300 €“).

Das ELSTER-Merkblatt „Umgang mit Belegen zur Einkommensteuererklärung“ finden Sie hier.

Mein ELSTER – Ihr komfortabler Draht zum Finanzamt

Das Finanzministerium Brandenburg empfiehlt, die Steuererklärung elektronisch abzugeben. Die elektronische Abgabe bietet für alle Beteiligten Vorteile: Das Finanzamt muss die Daten nicht mehr eingeben. Und die Bürgerinnen und Bürger erhalten einen schnellen, bequemen und papierlosen Zugang zum Finanzamt. Ein Drucker ist dann nicht erforderlich.

Zur Nutzung von „Mein ELSTER“ unter www.elster.de ist zur Sicherheit eine einmalige Registrierung erforderlich. Es wird ein Benutzerkonto erstellt. Nicht nur die Steuererklärung, sondern auch elektronische Nachrichten können darüber an das Finanzamt gesendet werden. Ein Antrag auf Fristverlängerung oder ein Einspruch ist ebenso elektronisch möglich.

Dort können ebenfalls die steuerlichen Bescheinigungen Dritter wie zum Beispiel Lohnsteuerbescheinigung oder Rentenmitteilungen abgerufen oder aktuelle Lohnsteuerabzugsmerkmale eingesehen werden. Eine automatische Datenübernahme erspart die Übertragung der Daten in die Steuererklärung.

Neben „Mein ELSTER“ gibt es letztmalig für das Jahr 2019 die Steuersoftware „ElsterFormular“. Das Finanzministerium rät am besten sofort umzusteigen und die vielfältigen Vorzüge von „Mein ELSTER“ zu nutzen. Mit nur einem Klick können Steuerpflichtige die Daten komfortabel und schnell von „Elster-Formular“ in „Mein ELSTER“ exportieren. Diese stehen so weiterhin wie gewohnt für eine Datenübernahme aus dem Vorjahr zur Verfügung.

Die Umsatzsteuervoranmeldung, Lohnsteueranmeldungen und Dauerfristverlängerung 2020 können über www.elster.de abgegeben werden, nicht mehr über das auslaufende Programm „ElsterFormular“.

Letzte Aktualisierung: 10.03.2020